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Präsidium (Präsident und Stellvertreter, Protokolle des Gesamtsenats)
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Preußische Akademie der Künste >> 02. Präsidenten >> 02.1. Wahlen
1924 - 1933
Enthält: Schreiben Amersdorffers an den Oberbürgermeister von Berlin mit der Bitte um Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Max Liebermann zu dessen 80. Geburtstag, Mai/Juni 1927 (Bl. 235f., 241f.). Korrespondenz zwischen Liebermann und Becker anläßlich Beckers Ausscheiden aus dem Kultusministerium, Febr./März 1930 (Bl. 203f.). Einschaltung der Kriminalpolizei wegen eines antisemitischen Schreibens gegen Liebermann, 1924 (Bl. 255f.). Antrag an das Kultusministerium auf Verzicht auf eine Kürzung der Präsidenten-Vergütung, 1931 (Bl. 193). Dienstaufwandsentschädigungen für Liebermann und v. Schillings (Bl. 151-153). Überprüfung der Steuererklärungen Liebermanns (Bl. 94f.). Feiern zu Liebermanns 85. Geburtstag (Bl. 165f.). Wiederwahl des Präsidenten Liebermann und seines Stellvertreters Schumann, 19. Juni 1924 (Bl. 264), 5. Juni 1925 (Bl. 252), 27. Mai 1926 (Bl. 246), 22. Juni 1927 (Bl. 232), 21. Mai 1928 (Bl. 213), 31. Mai 1929 (Bl. 209), 23. Mai 1930 (Bl. 199a). Bestätigung der Wahlen durch das Kultusministerium, 9. Juli 1924 (Bl. 262), 15. Juni 1925 (Bl. 249), 18. Juni 1926 (Bl. 245), 5. Juli 1927 (Bl. 228), 2. Juni 1928 (Bl. 211), 19. Juni 1929 (Bl. 207), 5. Juni 1930 (Bl. 198), Pressemeldungen zu den Wahlen (Bl. 250, 230f., 212, 208, 199). Schriftliche Stimmabgabe von Hans Joachim Moser (Bl. 214) und Arnold Schönberg (Bl. 234). Anspruch der Sektion für Musik auf das Amt des Akademiepräsidenten (Bl. 191f.). Wahl von Max v. Schillings zum Präsidenten, von Hans Poelzig zum Stellvertreter, 30. Mai 1932 (Bl. 182), Bestätigung der Wahl durch das Kultusministerium, 6. Juli 1932 (Bl. 169). Ernennungsurkunde für Max v. Schillings von Adolf Grimme (Bl. 171). Glückwunschschreiben (Bl. 125-127, 132-149), u.a. von Bruno Paul (Bl. 126), Kurt v. Schleicher (Bl. 137). Eintritt von v. Schillings in das Ehrenpräsidium der "Volksspende Niobe" (Bl. 130). Ernennung Max Liebermanns zum Ehrenpräsidenten der Akademie, 16. Juni 1932 (Bl. 180), Bestätigung der Wahl durch Kultusminister Grimme, 7. Juli 1932 (Bl. 161), Pressemeldungen (Bl. 160, 162f.). Mitteilung des Präsidenten an das Kultusministerium über die Niederlegung der Ehrenmitgliedschaft und den Austritt Liebermanns aus der Akademie, 2. Juni 1933 (Bl. 99). Mitteilung über die Wiederwahl des stellvertretenden Präsidenten Poelzig, Jan. 1933 (Bl. 108). Undatierte Notiz Poelzigs für den Präsidenten über Nationalsozialisten in der Akademie, Rücktritt Poelzigs als stellvertretender Präsident (Bl. 100). Todesanzeige für Max v. Schillings, 1933 (Bl. 88), Einladung zur Trauerfeier (Bl. 75), Kondolenzen (Bl. 1 93), u.a. von Karl Albiker (Bl. 25), Rudolf G. Binding (Bl. 32), Joseph Goebbels (Bl. 8), Max Halbe (Bl. 33), Siegmund v. Hausegger (Bl. 29), Robert Hernried (Bl. 21), Paul v. Hindenburg (Bl. 5), Hugo Lederer (Bl. 26), Emil Nolde (Bl. 27), Max Planck (Bl. 15), Georg Schünemann (Bl. 42), Constantin Starck (Bl. 28) und Emil Strauß (Bl. 36). Nachrufe auf v. Schillings in "Deutsche Tonkünstlerzeitung", Heft 8, 1933 (Bl. 1). Enth. u.a.: Einladung zur Sitzung der Gesamtakademie am 18. Okt. 1932 (Bl. 129). Artikel von Felix Stössinger aus der "Weltbühne" zum 80. Geburtstag Max Liebermanns (Bl. 227). Aufruf zur "Volksspende Niobe", Druck (Bl. 131). Zeitungsartikel "Der preußische Staat und die Akademie der Künste", Nov. 1932 (Bl. 109), Bericht zum Tode von Max v. Schillings (Bl. 77). Protokolle folgender Sitzungen: Senat und Genossenschaft, Sektion für die bildenden Künste, 27. Juni 1930 (Bl. 194-196, vgl.PrAdK 1225); 5. Apr. 1927 (Bl. 242f., vgl. PrAdK 1224). Abteilung für Musik, Senat: 31. März 1932 (Bl. 201f., vgl. PrAdK 1229). Sektion für Dichtkunst, Genossenschaft: 24. Mai 1927 (Bl. 239f., vgl. PrAdK 1250). Abteilung für Dichung, Senat und Abteilung: 27. Mai 1932, 4. Juli 1932, 15. Sept. 1932 (Bl. 185-190, 172-176, 154-158, vgl. PrAdK 1252). Gesamtsenat: 19. Juni 1924 (Bl. 266, vgl. PrAdK 1222); 5. Juni 1925, 27. Mai 1926 (Bl. 253f. 247, vgl. PrAdK 1223); 16. Juni 1927, 22. Juni 1927, 22. Juli 1927, 21. Mai 1928 (Bl. 238, 233, 226, 214, vgl. PrAdK 1224); 31. Mai 1929, 23. Mai 1930, 30. Mai 1932, 16. Juni 1932 (Bl. 210, 200, 183f, 177-179, vgl. PrAdK 1225); 25. Januar 1933 (Bl. 110-112, vgl. PrAdK 1226). Gesamtakademie: 1. Dez. 1927 (Bl. 220-225, vgl. PrAdK 1224). 17. November 1932, 15. Febr. 1933 (Bl. 113-123, 101-107, vgl. PrAdK 1226). Enth. auch: Satzung und Beitrittserklärung des Vereins zur Pflege der Kirchenmusik in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, 1928 (Druck, Bl. 216-219).
266 Bl. Microfilm/-fiche: 1216
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 1 - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.