Graf Johann von Helfenstein [Ruine bei Geislingen a. d. Steige/Lkr. Göppingen] bekennt, dass seine Vetter, der verstorbene Graf Konrad von Helfenstein und dessen Bruder Graf Friedrich von Helfenstein, die Burg Helfenstein sowie die Stadt Geislingen ("Gyslingen") [a. d. Steige/Lkr. Göppingen] mit den zugehörigen Zöllen, Geleitsrechten, Wildbännen, Einkünften und Besitzungen an Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft der Stadt Ulm verkauft haben. Er erkennt diesen Verkauf an und gibt seine Zustimmung dazu. Er verzichtet daher auf alle Ansprüche an dem von seinen Vettern verkauften Teil der Grafschaft Helfenstein. Von den Einnahmen aus dem Zoll zu Kuchen [Lkr. Göppingen] sollen der Stadt Ulm jedes Jahr zunächst 30 Pfund Heller für den Zoll in Spitzenberg [Ruine bei Kuchen/Lkr. Göppingen] ausbezahlt werden. Ansonsten stehen die Zölle und die davon gefallenden Einkünfte ihm und der Stadt Ulm je zur Hälfte zu. Dagegen verpflichtet sich die Stadt Ulm, einen etwaigen Erbanfall der Burg Hiltenburg [Ruine bei Bad Ditzenbach/Lkr. Göppingen] und der Stadt Wiesensteig [Lkr. Göppingen] mit allen Zugehörigen, die derzeit von seinem Vetter Graf Friedrich von Helfenstein verwaltet werden, an ihn nicht zu behindern.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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