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Angelegenheiten des verpachteten herrschaftlichen Hofes zu Herlingen, Band 1
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 24 Nr. 135 a Band 1
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.1. 1. Kammerakten >> 4.1.3. Landesherrliche Bauten und Höfe
(1616) 1728-1782
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Pachtbrief des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen über die Verpachtung des herrschaftlichen Hofes zu Herlingen an Johann Henrich Ohrendorf (23.02.1728); Pachtbrief des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen über die Verpachtung des herrschaftlichen Hofes zu Herlingen an Pater Gengering/Gingerich (01.05.1731); Gesuch der Eingesessenen des Fleckens Freudenberg um landbräuchliche 16jährige Extension der Verpachtung des Herlinger Hofes bei dessen folgenden Pachtquantum oder Feststellung der gegen die erhöhte Pacht mit belehnten Nachsaat (1738); Zahlung einer erhöhten Pacht durch die Gemeinde Freudenberg (1744); Grundriss und Längsschnitt des Herlinger Hofhauses (1744); Gesuch der Eingesessenen des Fleckens Freudenberg um Übergabe einer Abschrift des gehaltenen Protokolls zur Versteigerung des Herlinger Hofes im Jahr 1744 (1751); Prolongation der Verpachtung der Herlinger Hofgüter an die Gemeinde Freudenberg (1753, 1767-1768); Abschrift eines Pachtbriefs des Fürsten Christian zu Nassau-Dillenburg vom 14.11.1736 über die Verpachtung des Herlinger Hofes an die Eingesessenen des Fleckens Freudenberg; Anlegung eines Wassergrabens auf dem Herlinger Hofgut (1758); Visitationen der Herlinger Hofgebäude durch den Baumeister Terlinden zu Dillenburg (1759-1761); Gesuch des Bürgermeisters Johannes Siebel zu Freudenberg um Anschaffung und Verfertigung des notwendigen Flutschutzes auf den Wiesen des Herlinger Hofes (1759); Suppliken des Fleckens Freudenberg wegen Bezahlung des Pachtgeldes für den Herlinger Hof und wegen der Vergütung des zuviel bezahlten Pachtgeldes (1766-1768); Streit zwischen der Gemeinde Freudenberg und dem dort wohnenden Johann Henrich Bettendorf wegen 90 Ruthen Landes am Heuberg, Eichstett genannt (1767); Abschrift einer Urkunde des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen vom 03.05.1616 betreffend den Verkauf eines unbrauchbaren Weihers und gemeinen Wüstenplatzes in der Eichstadel an Hans Krey zu Freudenberg; Gesuch des Fleckens Freudenberg um Befreiung vom Pflanzen der Obstbäume und um Erlaubnis des Laubscharrens (1768); Extrakt aus den Freudenberger Amtsrechnungen über die Herlinger Hofpacht von 1737-1767 (1768); Suppliken des Hermann Schreiber zu Freudenberg wegen der prätendierten Demolierung eines zur Wässerung der herrschaftlichen so genannten Kälberwiese angelegten Teiches (1770, 1774); Zustandekommen eines Vergleichs zwischen den Pächtern der zum Herlinger Hof gehörenden Kälberwiese und den Gewerken des Heydenhammers zu Freudenberg (1774); Designation der Vermessung des Herlinger Hofes, seiner Behausungen und Güter (1736-1737); Supplik des Fleckens Freudenberg wegen der Einteilung des Herlinger Hofes unter den Pächtern (1777); Verzeichnisse der Haubergen des verpachteten Herlinger Hofes (1778-1782); Tausch eines Teils Waldung im ersten Schlag des Herlinger Waldes gegen einen Haubergsteil (1782). Korrespondenten u.a.: Friedrich Wilhelm Fürst zu Nassau-Siegen, Bürgermeister Erich Siebel (Freudenberg), Spieß (Dillenburg), Rentmeister J. L. Winter (Siegen), Justizrat Schenck (Siegen), Altbürgermeister Dielmann Müller (Freudenberg), Bürgermeister Johann Franz Krämer (Freudenberg), Bürgermeister Johannes Siebel (Freudenberg), Baumeister Terlinden (Dillenburg), Kanzlist Koppen (Siegen), J. A. Siebel (Siegen), Pagenstecher (Siegen), J. H. Meinhard (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Hermann Schreiber (Freudenberg), Trainer (Siegen), J. H. Jung (Littfeld), Diesterweg (Freudenberg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.