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Rechnung 1578/79
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1578-1579
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Erwerbungen an (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen:
- Rüstungen und Rüstungsteile von Martin Waibel, Plattner (fol. 310r), Egloff Burkhardt, Plattner (fol. 310r), Hans Reiter, Messerschmied zu Tübingen (fol. 356v), Hans Baumann, Goldschmied (Vergolden einer Kürassbrust, fol. 359r);
- Feuerwaffen von Peter Zweck, Büchsenschmied (fol. 354v), Jakob Schlude (fol. 354v), Adam Rienhart, Büchsenmacher zu München (fol. 355r), ein Büchsenschmied von München (zweischüssige Büchse, fol. 357v);
- Klingenwaffen bzw. -teile von Hans Schaller, Schwertfeger (fol. 309v, 354v, 358r), Adam Baur, Klingenschmied zu Urach (fol. 310r), Silberbeschläge an einem Jagdmesser von Hans Maisch, Goldschmied zu Stuttgart (fol. 346v), dito von Abraham Altermann, Goldschmied (fol. 348v), Ciriacus Welsch (Turnierschwerter für das Turnier in Simmern, fol. 354v; 358r), Hans Reiter, Messerschmied zu Tübingen (fol. 356v), ein Klingenschmied zu Urach (fol. 356v);
- Stangenwaffen: Anstreichen von Turnierspießen in blau und gelb durch Salomo Taubenhauer (fol. 310v), Vergoldung von Spießeisen durch Ludwig Mauerbeck, Uhrmacher (fol. 356v), Hans Reiter, Messerschmied zu Tübingen (fol. 356v);
- Silbergeschirr (z. T. mit Edelsteinen) von unbekannter Herkunft (Hochzeitsgeschenk für Eberhard von Remchingen, fol. 338r; Geschenke für die beiden markgräflichen Räte anlässlich der Übergabe der Regierung an den nunmehr mündigen Herzog Ludwig, fol. 338v), Karl Seckler, Goldschmied (Hochzeitsgeschenk für Hans Ulrich Hecklin, fol. 338v); Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg (Hochzeitsgeschenk für den "Waldner", Stiefbruder des Hans Burkhard von Anweil, fol. 345r; 345v; Gevattergeld für Kaspar Melchior von Angelloch zu Malmsheim, fol. 346r; Hochzeitsgeschenk für Hans Georg von Hallwil u.a. fol. 346v; Hochzeitsgeschenk für die Tochter des Kammermeisters zu Durlach, fol. 347v; vier Duplets zur Aussteuer für ein Fräulein, Gevattergeld für den Hofmeister der Herzogin, fol. 348r; Preisbecher für das Ringstechen, als die sächsischen Junker in Stuttgart waren, fol. 349r; zwei silberne vergoldete Trinkgeschirre, geformt wie Bauer und Bäuerin, u.a., fol. 349v), Abraham Altermann, Goldschmied (fol. 348v; 349r);
- sonstiges Geschirr von Johann Zohler von Augsburg (fol. 348v);
- Schmuck und Edelsteine von Abraham Altermann, Goldschmied (Goldkette, fol. 345v), Cornelius vom Thal (Goldgürtel, goldene Rosen, goldene Medaillen, ein Ring, fol. 345v), Hans Raiser (Diamanten und Rubine, Goldkette mit Steinen, weitere Kleinodien, Goldketten, Ringe u.a. für Fräulein Emilies Aussteuer, fol. 346v; ein Halsband und Kleinod mit Diamant und Rubin sowie hängender Perle, das der Herzog seiner Frau zu Neujahr geschenkt hat, Rubine, die z. T. in die große Medaille des Herzogs eingesetzt wurden, fol. 347v; goldene "Buckel", Goldketten, fol. 349v), ein Seidensticker aus Frankental (Perlen, fol. 347r); ungenannter Herkunft (ein Goldkettchen, das der Herzog der Herzogin geschickt hat, fol. 349r);
- plastische Figuren von Abraham Altermann, Goldschmied (vergoldeter Pelikan, fol. 348v), dem Bildhauer zu Tübingen (Rehköpflein, fol. 358r), Simon Schleer, Bildhauer zu Schwäbisch Hall (Epitaph Graf Heinrichs von Württemberg, fol. 359r);
- Uhren, z. T. vergoldet, von Ludwig Mauerbeck (fol. 354v, 356v, 357r), Martin Rapp, Uhrmacher (für das Verweserhaus in St. Christophstal, fol. 383v);
- Tapisserien von Hans Brauer, Tapezierer zu Frankenthal (Darstellung der heiligen drei Könige, fol. 347r); - Münzen und Medaillen von Sebastian Tretsch, Landschaftseinnehmer (antike Münzen, fol. 338v); Hans Baumann, Goldschmied zu Stuttgart (Porträtierung des Herzogs und Übertragung des Porträts auf eine Goldmedaille, fol. 346r; goldene Brustbilder für die Schwestern des Herzogs, fol. 348r; weitere Goldmedaillen, fol. 348v), Abraham Altermann, Goldschmied (goldenes Brustbild des Herzogs, Anheften von Golddraht an eine andere Münze, fol. 348v; Abkonterfeiung des Herzogs auf 14 Brustbildern u.a. fol. 349r);
- Behältnisse von Daniel Schnerer, Goldschmied (Rubinkästlein, fol. 346r), einem Schreiner von Stuttgart (eine Truhe, die ein Meisterstück war, fol. 358r);
- Gemälde von Eberhard Bagge, Maler ("von dem augenschein zu malen in sachen unnsern g(nädigen) f(ürsten) unnd den graven von leonstain betreffend", fol. 357r);
- Möbel von einem Schreiner von Nürtingen (Schreibtisch, fol. 357v), dem Hofschreiner in Stuttgart (ein "rayßbetlädlin" für Fräulein Emilie, fol. 355r);
- Einfassung eines Bernsteinpfeifchens in Gold durch Abraham Altermann, Goldschmied (fol. 346r);
- Vergoldung von Kupferwerk durch Hans Scholder, Goldschmied zu Stuttgart (fol. 356r);
- Beschlagen und Vergolden von Marschallstäben durch Daniel Schnerer, Goldschmied zu Stuttgart (fol. 357v);
- geschlagenes Gold vom Goldschläger aus Ulm (fol. 356v);
- ein Gerfalke mit perlen- und goldbestickter Haube von Salomon Taubenhauer, Seidensticker (fol. 355r), eine bestickte Turnierdecke für die Fasnacht 1579 von demselben (fol. 358r);
- ein Zimbelglöcklein für das Verweserhaus in St. Christophstal von Martin Rapp, Uhrmacher (fol. 383v).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.