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Mehrere Einwohner von Rietenau verpflichten sich dem Kloster Steinheim gegenüber, dass ihre Erben und Nachkommen anstatt 1/3 der Erträge ihrer Güter bei einem Todesfall, dem Kloster nun 5 fl. als jährlichen Zins zahlen.
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Mehrere Einwohner von Rietenau verpflichten sich dem Kloster Steinheim gegenüber, dass ihre Erben und Nachkommen anstatt 1/3 der Erträge ihrer Güter bei einem Todesfall, dem Kloster nun 5 fl. als jährlichen Zins zahlen.
Aussteller: Michel Borse, Schultheiß in Rietenau; Bartlin Müller; Leonhard Sampernbacher; Leonhard Schad; Martin Klein; Prior Franz; Georg Sailer; Ulrich Schwartz; Bernhard, Sohn des alten Schultheiß; Georg Kaub; Heinrich Bader
Siegler: 1. Gerhard von Talheim, Vogt zu Lauffen; 2. Ludwig Späth; 3. Hans von Kaltental, Marbach am Neckar
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 anhängende Siegel
Bader, Heinrich; um 1497-1500
Borse, Michel; um 1500
Kaltental, Hans von; um 1500
Kaub, Georg; um 1500
Klein, Martin; um 1500
Müller, Bartlin; um 1500
Sailer, Georg; um 1500
Sampernbacher, Leonhard; um 1500
Schad, Leonhard; um 1500
Schwartz, Ulrich; um 1500
Späth, Ludwig; Um 1500
Talheim, Gerhard von; Vogt, um 1468-1505
Lauffen am Neckar HN; Vogt
Rietenau : Aspach WN
Steinheim an der Murr LB; Kloster
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.