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Kunst-, Münz- und Medaillenkabinett, Kunst- und Altertümersammlung
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 14 Königliches Kabinett II
Königliches Kabinett II >> Departement des Kirchen- und Schulwesens: Ältere Abteilung >> Staatliche Sammlungen
1823-1908
1.) Kabinettsakten zur Münz- und Medaillen, auch Kunst- und Altertümersammlung; 1823-1874
79 Beilagen, u.a.:
- 1.-10., 23.-52., 55.-59., 68., 76.-78: Erwerb von zumeist ausländischen Münzen und Medaillen aus Gold, Silber und unedlen Metallen für das Münzkabinett; 1823-1825, 1828-1859, 1862, 1871-1874.
- 11.-14.: Angebot für den Kauf einer Rechenmaschine des verstorbenen Pfarrers Hahn aus Echterdingen durch dessen Sohn, den Hofmechanicus Hahn; März 1825.
- 16.-18.: Verhandlungen um den Kauf einer Antikensammlung aus Livorno, geführt durch den nach Messina entsandten Diplomaten Peter Kutter; 1825.
- 20.: Stellungnahme des Staatsrats von Kielmayer zu einem 1787 bei Blumberg gefundenen Goldring; 1826.
- 22.: Erwerb einer Sammlung griechischer Vasen von Legationsrat von Matthison; 1828.
- 30.-31.: Fund von Goldmünzen auf dem Kirchhof von Pflummern (OA Riedlingen) durch den Totengräber Johann Georg Maier; 1840.
- 35.: Schenkung ostindischer Münzen aus Gold, Silber und Bronze, Büchern und zoologischen Präparaten durch den evangelischen Pfarrer Dr. Barth aus Calw sowie Verleihung einer Medaille an Barth; 1844.
- 43., 48., 50., 51.: Schenkung altägyptischer, römischer, griechischer und persischer Münzen sowie anderer Altertümer durch den k.k. österreichischen Konsul Dr. von Heuglin in Khartum sowie Verleihung eines Ordens an Heuglin; 1857, 1858.
- 53.-54.: Schenkung von kalifornischen Marmorblöcken sowie indianischen Kuriositäten aus Vancouver Island (Geschirr, Haushaltsgegenstände, eine Figur) durch Friedrich Frank, württembergischer Konsul in San Francisco; 1859.
- 60.: Ordensverleihung an Finanzassessor von Paulus für Verdienste um die Altertumskunde; 1860.
- 61.-65.: Erwerb von ägyptischen Altertümern aus Ton und Metall, einer Mumie sowie von buddhistischen Gottheiten aus Metall durch Friedrich Löffler in Alexandrien; 1861.
- Sonderdruck zum Verkauf des (Karl) Uhde'schen Museums aztekisch-mexikanischer Altertümer zu Handschuhsheim bei Heidelberg: Steinreliefs und -figuren, Schmuck aus Gold und Obsidian, Waffen aus Stein und Bronze, Masken aus Stein und Wachs, Geschirr, Möbel, Holzschnitzereien u.v.a.; Oktober 1861.
- 70.: Schenkung von Objekten aus Grönland durch Missionsprediger Immanuel Schneider: Modelle eines Zeltes sowie von Booten aus Grönland; 1868.
- 71.: Erwerb einer altjapanischen Hinterladerkanone, angeboten durch den niederländischen Konsul W. van der Tak in Kanagawa (Japan); 1868.
- 79.: Ordensverleihung an den k.k. österreichisch-ungarischen Gesandten in Japan, Heinrich Junker von Siebold; 1874.
2.) Apotheker John Ahlström in Stockholm; 1870-1878
Beilagen Nr. 72-80, betr. Erwerb von Münzen und Medaillen von Ahlström. 3.) Weitere Vorgänge:
U.a.:
- 86.: Begleitschreiben zur Abgabe von Objekten aus dem Kunst- und Altertümerkabinett nach Schloss Bebenhausen, mit Verweis auf eine (nicht beiliegende) Liste; 15. Dezember 1876.
- 87., 98.-99. und ohne Nr.: Erwerb von Münzen und Medaillen aus Gold, Silber, Bronze; 1876, 1881, 1883-1891, 1897-1906.
- 88.-88., 90.: Antrag des Württembergischen Altertumsvereins auf Überlassung der 1876 aus dem Kunst- und Altertümerkabinett nach Bebenhausen gebrachten Holzfigur Johannes des Täufers an das Museum vaterländischer Altertümer; 1877.
- 89.: Ausleihe von Objekten der Staatssammlung vaterländischer Altertümer an das Gewerbemuseum in Gmünd für eine Ausstellung von Gold- und Silberschmiedearbeiten; 1878.
- 90.: Erwerb einer Radierung von Wendel Dietterlin (württembergischer Stammbaum, vgl. A 256 Bd. 83) durch die Staatssammlung; 1878.
- 91.: Schenkung eines Tintenzeugs aus Porzellan an die Staatssammlung durch den Konditor Wilhelm Murschel, der von nun an jedes Jahr zum Geburtstag des Königs ein Objekt der Staatssammlung schenken will (vgl. A 20 a Bü 173); 1879.
- 92.: Schenkung einer Rubinglasflasche mit vergoldeter Silberfassung durch Murschel; 1880.
- 93.: Wiederbesetzung der Stelle eines Inspektors des Kupferstichkabinetts; 1880.
- 94.: Schenkung eines Blumenstillebens durch Murschel; 1881.
- 95.: Bildung einer Kommission von Sachverständigen beim Konservatorium der vaterländischen Kunst- und Altertumsdenkmale; 1881.
- 96.-97.: Wiederbesetzung der Stelle eines Inspektors des Münz-, Medaillen- und Altertümerkabinetts nach Enltassung des Dr. Wintterlin; 1881.
- 100.: Schenkung einer Figur aus Ludwigsburger Porzellan durch Murschel; 1882.
Weitere Dokumente ohne Nummer:
- Schenkung einer Bronzestatuette des Jupiter aus dem 16. Jh. durch Murschel; 1883.
- Verlegung der Altertümersammlungen in das Bibliotheksgebäude; 1885.
- Vermächtnis einer von Kupferstecher Fr. Müller auf Elfenbein gemalten Madonna nach Raffael, von der verstorbenen Gräfin von Scheler; 1893.
- Schenkung von Besitzstücken des Herzogs Heinrich von Württemberg mit Bezug auf seine Mitgliedschaft in der Freimaurerloge in Ulm; 1895.
- Eröffnung der neuen Jahresausstellung des Kupferstichkabinetts; 1895, 1896, 1897, 1898.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.