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Rechnung 1601/02
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1601-1602
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Erwerbungen an (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen:
- Rüstungen und Rüstungsteile von
-- ungenannter Herkunft (Geschenk für Christoph von Henkel, fol. 361v),
-- des von H.... Diener (fol. 364r);
- Karabiner von dem Rohrschmied von Suhl (fol. 350r);
- Klingenwaffen bzw. -teile von
-- Melchior Berchtold (fol. 364r),
-- Hans Schaller, Schwertfeger (fol. 379r),
-- außerdem Ausgaben für die beiden Fechtschulen, die zur letzten Fasnacht bei Hof gehalten wurden (fol. 371r);
- Silbergeschirr von
-- ungenannter Herkunft (Geschenke für den Stadtschreiber zu Giengen, Adolf Werner von Themar, Peter Vierot von Mömpelgard, fol. 360v; den gewesenen Kanzler Dr. Martin Aichmann, Andreas Ungnad, fol. 361r; für den Kammersekretär Johann Sattler, den Tochtermann des Kellers auf Hohentwiel, für Wilhelm Dilich zu Kassel, Walter von Freiberg, den Dillingischen Rat Paul zum Acker, den Stadtschreiber zu Ulm, fol. 361v; den Obervogt zu Göppingen, den rechbergischen Vogt zu Donzdorf, Paul Scheniz zu Ulm, Oberhofmeister Erasmus von Obernitz, Hofjunker Theuffel, den Landhofmeister, erneut an Obernitz wegen Herzog Julius Friedrich, fol. 362r; für den Stallmeister Christoph von Haugwitz, Eberhard Beer, fol. 363r; für den lüneburgischen Rat Michael Daniel Polland, den Gegenverwalter des Reichspfennigsmeisteramts Albrecht Behem, den Postverwaltern zu Prag und Darmstadt, den Stadtschreiber zu Giengen Ulrich Münderlin, fol. 363v; für die Tochter des Dr. Matthäus Enslin, den leuchtenbergischen Oberkeller zu Grünfeld, fol. 364r; Dr. Johann Harprecht, fol. 364v; den rechbergischen Vogt zu Donzdorf, den Bergverständigen Hans Daniel, fol. 365r; den italienischen Baumeistern Francesco Bruscio und Gabriel Bertazzolo (vgl. a. Geldgeschenk fol. 365r, 371v, Zehrgeld fol. 401r), Hans Philipp Freiherr von Hohenrechberg, fol. 365v; den Fürsten, fol. 370r, 370v, 371r; für das Ringrennen zur Fasnacht, fol. 371r, 374r),
-- Lazarus Zweifel (fol. 368r),
-- Andreas Schwan, Goldschmied (fol. 368v);
- Schmuck aus Edelmetall von
-- ungenannter Herkunft (Geschenk für den Trabantenhauptmann des Papstes, fol. 360v, für Andreas Ungnad, fol. 361r; Andreas Kühlmann, fol. 365r; für den kaiserlichen Gesandten Zacharias Geizkofler, fol. 365v; für den Fürsten, fol. 369v),
-- Franz Ludwig Zorn von Bulach (Halsband für die Markgräfin von Burgau, fol. 368r),
-- Caesar Morella (fol. 369r, 370r),
-- Johann Casignet (fol. 371v, 374r);
- weitere Waren und Arbeiten von
-- Caesar Morella (fol. 368r, 369v),
-- Wolf Gans (aus Italien gebrachte Sachen, fol. 368r; Waren aus Venedig, fol. 370v),
-- Gottfried Kohorst, Juwelier zu Frankenthal (fol. 368v),
-- Baumeister Schickhard zu Mömpelgard (fol. 368v),
-- dem Juwelier in Frankenthal (fol. 370r),
-- dem welschen Krämer Michel Sarbey (fol. 371v),
-- Peter Künig, Juwelier von Augsburg (fol. 371v),
-- Andreas Haus, Goldschmied von Ansbach (fol. 374r),
-- Abraham Altermann, Goldschmied (fol. 381r, 382r, 384r),
-- Hans Schaller, Schwertfeger (fol. 380v, 382v),
-- Wilhelm Groß, Büchsenschmied (fol. 382v),
-- Lazarus Zweifel, Goldschmied (fol. 381r),
-- Georg Donauer, Maler (fol. 382v),
-- Egloff Burkhardt, Plattner (fol. 382v);
- "Bildnisse" aus Edelmetall von Johann Casignet, Goldschmied (fol. 371v);
- ein Münzprägestock von Jesse de Buisson (fol. 379r);
- Wissenschaftliche Instrumente: Ausgaben für das Laboratorium (u.a. von Christoph Wagner, Hafner, Wilhelm Groß, Büchsenschmied, dem Hüttmeister zu Fischbach, Georg Schaich, Kupferschmied, Hans Fischer, Wardein, fol. 389r-v); - Gemälde und Grafiken von
-- Hans Karg, Maler (fol. 379r),
-- Hans Philipp Grether, Maler (fol. 380r);
- plastische Arbeiten von
-- Joachim Dietrich Lederlin ("geschnittene Stöck", fol. 380v),
-- Hans Kretzmayer (geschnitzte Rehköpfe, fol. 381r),
-- außerdem Fuhrlohn an Martin Hertfelder von Esslingen für Überführung eines kupfernen Drachens aus Ulm (fol. 368v);
- Bücher von Erhard Cellius (gedruckte Exemplare der engelländischen Reise, fol. 374r, Einband von Anstet Hetzer, Buchbinder, fol. 384v);
- Behältnisse von
-- Georg Burrer, Beindreher (Konfektlade aus Elfenbein, fol. 382r),
-- dem Apotheker zu Pforzheim (Balsambüchslein, fol. 382r),
-- Karl Goldschmied (Reparatur einer silbernen Postbüchse, fol. 382r);
- Zierstücke von
-- ungenannter Herkunft (Kunststück, fol. 369r, 374r),
-- Johann Cassionel (auch: Cassignel, Casignet) (Kunststücke, fol. 369v, 370v),
-- einem Kunstführer (fol. 371r);
- Möbel von Hans Küchlin, Hofsattler, und Ulrich Wiedmaier, Hutmacher (Sessel, fol. 384r);
- Exotica von dem Diener des von Vaulcourt (türkische Sachen, fol. 362v);
- Brettspiele (fol. 379r) und zwei kleine Schifflein (fol. 384r) von Sebastian Rottenburger;
- ein künstlicher Webstuhl von Georg Heilbronner, Bürger zu Ulm (fol. 370v);
- außerdem Ausgaben für den Mantuanischen Architekten (fol. 396r, 396v).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.