Seligenstadt, 1596.11.21. "Anno [...] sesquimillesimo nonagesimo sexto, indictione nona, Jouis ipso Presentationis beatae Mariae die que erat 21. mensis Nouembris stylo correcto, zwischn 1 und 2 Uhr mittags", im 22. Jahr der Regierung Kaiser Rudolfs II. im Kloster Seligenstadt ("Selingostadiano"), Mainzer Diözese, O.S.B., "in superori hypocausto intra nigram portam, uolgo die Pfaffenstuben dicto", vor Notar und Zeugen, lässt der ehrwürdige Herr Johannes, Pater des genannten Klosters, den Johannes Rutzius, Sohn des Hanso Rutzius, Schultheißen zu Seligenstadt, seine Aussage machen über die zu St. Stephan in Wien geschehene unerlaubte Trauung und den Lebenswandel des ehemaligen Klostermönches Adam Volhard in Wien. (Erwähnt werden: Martin Gobel, Leibeigener in Schwechen; die "caupona" gen. die Reyserin; Pressburg; Ungarn; das Propugnaculum Biberense; St. Ulrich). Zeugen: Philippus Menschhagen, Zentgraf, und Philippus Weinland, Bürger zu Seligenstadt. Unterschrift des Notars Johannes Casparus "Bensheimerus" zu Seligenstadt, Mainzer Diözese.