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Wahlen der Äbtissinnen des Stifts Keppel
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis der enthaltenen Aktenschriftsücke; Gesuch der Äbtissin Anna von der Schnellenberg um ihre Entlassung und Vorschlag der Konventsjungfern zur Beibehaltung der Äbtissin und deren Unterstützung durch zwei Frauen (1561); Postulierung der Gräfin Anna von Nassau als Äbtissin (1612); Gesuche der Maria Wrede um Bestellung einer Vorsteherin des Klosters Keppel (13.01.1614); Abschrift eines Requisitionszettels des fürstlich ligneschen Rates Johann Becker wegen Annehmung einiger Jungfern und deren Einkleidung für das Kloster Keppel (1651); Befehl der Siegener Räte und des Befehlshabers an das Stift Keppel wegen dessen Enthaltung bei der Wahl einer neuen Äbtissin (18.03.1654); Vollmacht des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen für die Denominierung der Prinzessinnentochter Ernestina Claudia Margaretha Felicitas zur Äbtissin (02.04.1654); Wahl der Catharina Elisabeth von Ottenstein zur Koadjutorin des Stifts Keppel (1654); Protestation des Stifts Keppel gegen die Ernennung der Äbtissin durch Fürst Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1654); Befehl an die abgabepflichtigen Untertanen des Stiftes Keppel wegen Abgabe der Gefälle nur an das Fräulein Ernestine Claudia zu Nassau (24.04.1654); Konfirmation der Äbtissin Johanetta von und zu der Hees (1655); Resignation der Äbtissin Johanetta von und zu der Hees wegen einer geplanten Heirat mit Ludwig Ernst von Selbach genannt Langen (1659); Gesuch des Kapitels zu Keppel um Ernennung eines anderen Kommissars für die Bestätigung der Äbtissinnen anstelle des Sekretärs Wittwach (20.06.1660); Konfirmation der Äbtissin Eleonora Theodora Vogt von Elspe (13.03.1660); Konfirmation der Äbtissin Johanna Maria von Holdinghausen (18.11.1663); Konfirmation der Äbtissin Agathe Juliane von Steprodt (1685); Protestation der fürstlichen Räte zu Siegen wegen der Wahl der neuen Äbtissin (31.09.1691); Konfirmation der Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees (1692); Tod der Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees und Mitteilung des Fräuleins Sophie Charlotte von Bottlenberg, genannt Kessel, über deren Wahl zur Äbtissin (1717); Gesuch der Baronesse von Ried um Verhaltensmaßregeln wegen ihrer Stimme im Kapitel des Stifts Keppel (01.11.1717); Bericht des Freiherrn von Rynsch über die Stimmengleichheit bei der Äbtissinnenwahl zwischen dem Fräulein von Bottlenberg, genannt Kessel, und dem Fräulein von Rynsch (1718) Konfirmation der Äbtissin Sophie Charlotte von Bottlenberg, genannt Kessel (31.09.1718).
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Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.