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Bildergalerie
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 37 Bildergalerie
1718-1724
1.) Inventarium der Ludwigsburger Bildergalerie von 1718 (Gemälde und Grafiken, Beschreibungen zumeist ohne Nennung der Künstler, Foliierung 110-212, dann 86-151):
- Fürsten-Gebäu, dritte Etage, im Kunstkabinett (fol. 110-174): 600 Stück, u.a. Stücke von Hamilton; Rahmen z. T. aus Silber, Schildpatt, Elfenbein; Miniaturen z. T. auf Elfenbein gemalt.
- Fürsten-Gebäu, dritte Etage, Nebenkabinett der Langen Galerie (fol. 175-189): 349 Stück, außerdem leere Rahmen, Spiegel, Vorhänge, gläserne Wandleuchter, drei Porzellangefäße, ein Porzellankessel, darin "indianische Bilder".
- Fürsten-Gebäu, dritte Etage, Lange Galerie (fol. 190-212): 278 Stück, u.a. von Tellier, Kammerdiener Constantin; außerdem eine Truhe und ein Tisch mit Einlegearbeit, Marmortische, fünf achteckige Spieltische, zwei Globen, vierzehn Figuren aus Gips und Keramik.
- Fürsten-Gebäu, dritte Etage, vormaliges Bücherkabinett (fol. 86): Möbel und Teppiche.
- Fol. 88-127 = oben fol. 110-174; fol. 128-137 = oben fol. 175-189; fol. 138-151 = oben fol. 190-212.
2.) Inventarium über die Gemälde und Schildereien in Kunst- und Nebenkabinetts sowie der Langen Galerie, wie sie dem Hofkavalier von Böhne im September 1724 übergeben wurden (Exemplar des Hofkavaliers v. Böhne); 4. September 1724.
- Gemälde im Kunst- und Nebenkabinett (fol. 1-94): Nr. 1-712 (davon sind Nr. 705-712 Neuanschaffungen der Jahre 1723-24), u.a. Stücke von Hamilton (Nr. 451, 529, 537, 541), "Micrander" (Nr. 495); Rahmen z. T. aus Silber, Schildpatt, Elfenbein, Miniaturen z. T. auf Elfenbein oder Holz gemalt, auch Kleinreliefs aus Elfenbein.
- Gemälde und Bildereien in der Langen Galerie (fol. 95-120): Nr. 1-200, 29 weitere Stücke ohne Nummern sowie 330 Kupferstiche, auf die nur summarisch hingewiesen wird; u.a. von "Rubentass" (Nr. 1, 4, 41, 43, 87, 89), Preißler ("Breisler") von Nürnberg (Nr. 6), Columba (Nr. 7, 26), Paudiss ("Baudes" bzw. "Baudeis") (Nr. 8, 24, 30, 54, 63), Hueber aus Basel (Nr. 15), Castelli in Mailand (Nr. 44), Toretto (Nr. 48), Tempeste (Nr. 53), Antoni von Dyck (Nr. 59); zehn Bilderrahmen.
- Neu angeschaffte Sachen (fol. 121-123): 24 Kupferstiche, 58 Gemälde, davon 24 "Osiandersche" (u.a. von Caraccio, Anzonio Zanchi, Ricci, van Dyck, Albrecht Dürer (Erweckung des Lazarus), Holbein (Kreuzigung), Büxenstein, Merian, Carlott), ein Kästchen mit Wachsbossierungen, je eine Tabatière aus Elfenbein und Horn
- Verzeichnis der beim Sturz am 10. März 1727 vermissten Stücke (fol. 125): Neben Gemälden außerdem die beiden o.g. Tabatièren.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.