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4/14 [Nr. 10b]: Conrad Cristoff Bihell Steffan Ross gegen Felix Waibel und Franziscus Hieber: Unbefugtes Waffentragen
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademisches Konsistorium (1490-1607) >> Acta Consistorii academici, Bd. III (Nr. 7-16)
1536
Enthält: Nr. 10b Bl. 88-89v: Klage des Conrad Cristoff Bihell und Steffan Ross gegen Felix Waibel und Franziscus Hieber, weil sie von Esslingen kommend am 8.8.1536 nachts diese beiden auf der Gasse mit einer Hellebarde gehen sahen, 6. Sept. 1536.; Darin Bl. 88: Antwort Felix Waibels: sie hatten bei Gratzi Zimmermann gerecht, waren ohne Waffen und liehen sich dort die Hellebarde als Schutzwaffe wegen des Geschreis auf der Gasse; 88v-89: Zeugnis des Sixt Sailer, Schreinergesellen von Ingolstadt, der mit drei andern nachts bei Dr. Wollmer am Barfüsserkloster mit Lauten und Pfeifen gespielt hatte und die beiden mit der Hellebarde in der Münzgasse sah; 89: Thomas Altmann sah sie bei Kellers Geschirren; 89v-90: Anna Kanthegiesser und ihre Magd Petronella bestätigen die Aussage Felix Waibels; bricht ab.
Akte
[N.], Petronella (genannt 1536)
Altmann, Thomas (genannt 1536)
Bihell, Conrad Cristoff (geb. um 1520)
Kanthegiesser, Anna (genannt 1536)
Ross, Steffan (geb. um 1519)
Sailer, Sixt (genannt 1536)
Waibel, Felix (genannt 1536)
Wollmer, [N.] (genannt 1536)
Zimmermann, Gratzi (genannt 1536)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.