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Transfix zu folgendem Sachverhalt: Philipp von Klingenberg
(Philips vonn Clyngenbergk), Sohn des verstorbenen Eckhard (Eckarius) von
Klingenberg, ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1496 Juli 11 / September 5
Urkunde von 1496 Juli 11: Ausfertigung [Transfix], Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (beide beschädigt); Urkunde von 1496 September 5: Ausfertigung [Affix], Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimo nonagesimo sexto uf Mantag nach Kyliani [Transfix]; ... der gebenn ist uf Montag nach Egidii unnd Cristi unnsers lieben Herrn geburt tausent vierhundert unnd im sechs unnd neuntzigstenn [Affix]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Transfix zu folgendem Sachverhalt: Philipp von Klingenberg (Philips vonn Clyngenbergk), Sohn des verstorbenen Eckhard (Eckarius) von Klingenberg, bekundet für sich und seine Erben, dass er Simon von Schlitz, Marschall von Fulda, sein Burggut in Saaleck mit allem Zubehör und den Verpflichtungen, die Hammelburg jährlich hat, dauerhaft verkauft hat. Die nicht genannte Kaufsumme hat Philipp bereits erhalten. Er verzichtet auf weitere Ansprüche auf diese Summe. Des Weiteren verzichtet er auf alle Ansprüche, die er auf das Burggut in Saaleck hat. Da das Gut ein Lehen des Klosters Fulda ist, bittet er Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, Simon in der Weise mit dem Gut und allen Rechten zu belehnen, wie Philipps Vater Eckarius damit belehnt war. Philipp hat Simon auch die alte Lehnsurkunde übergeben. Sollten noch andere Urkunden gefunden werden, die dieses Rechtsgeschäft in Frage stellen, sollen sie ungültig sein. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 3). Affix von 1496 September 5: Marschall Simon von Schlitz genannt von Görtz (Gorts) bekundet für sich und seine Erben, dass er das erworbene Burggut in Saaleck, wie in der angehefteten Urkunde behandelt, nun Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, übertragen und von Abt Johann die 20 Gulden Kaufgeld zurückerhalten hat. Simon verzichtet auf alle weiteren Ansprüche auf die 20 Gulden. Er unterstellt das von Philipp von Klingenberg (Clingenberg) gekaufte Gut (lehensgerechtickeit) dem Abt und Kloster von Fulda (stelle hiermit solichen angetzeigten kauff ... zu meins gnedigen herrn unnd stiffts hannden). Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: [[jp...
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp von Klingenberg, Simon von Merlau [Transfix] / Marschall Simon von Schlitz genannt von Görtz [Affix]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 438, S. 73-74
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.