Der Würzburger Bischof Iring [von Reinstein] beurkundet: Der Streit zwischen dem Abt Heinrich [Heubner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan auf der einen Seite sowie Siegfried und Hochger von Grünsfeld (Grvnisuelt) auf der anderen Seite wegen der Vogteirechte in Vilchband (Vilchigibiu/e/nde) wurde von den Grafen Ludwig, Gerhard und Heinrich von Rieneck und anderen weisen Männern auf der Basis eines zur Zeit des verstorbenen Abtes Friedrich aufgezeichneten Weistums der Bauern zu Vilchband, das hier im Wortlaut inseriert ist, beigelegt. In diesem Weistum sind die Rechte der Vögte in dem Dorf und die an sie zu leistenden Abgaben im einzelnen beschrieben. Zeugen: Die Ritter Heinrich Vogt von Wittighausen (Witigihu/o/sin), Hochger von Zimmern (Cimmbern), Tierolf [von Grünsfeld], Hundelin genannt Broeteler von Grünsfeld, Heinrich Pfahl von Grünsfeld und Konrad Paris sowie Apel unter der Weide (sub Salice), Bernger von Vilchband, sein Sohn Gerhard und viele andere. Datum 1265 viiii kalendas februarii pontificatus nostri anno xi. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan