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Preisausschreiben für Maler zur Ausschmückung der West-Vorhalle der St. Marienkirche in Frankfurt a/O
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Preußische Akademie der Künste >> 10. Kunstpreise >> 10.1. Bereich Bildende Kunst >> 10.1.5. Sonstige Preisausschreiben und Wettbewerbe
1925 - 1927
Enthält: Planung des Wettbewerbs durch das Kultusministerium in Zusammenarbeit mit der Akademie, Dez. 1925, Apr., Juni 1926 (Bl. 139-141, 161). Anfertigung von Kopien nach der Originallichtpause des Staatlichen Hochbauamtes Frankfurt/Oder bzw. von Photoabzügen der westlichen Eingangshalle der Frankfurter Marienkirche, Dez. 1925/Jan. 1926 (Bl. 99, 156-160). Anfragen zu den Ausschreibungsunterlagen, Jan./Febr., Okt. 1926, u.a. seitens des Staatlichen Hochbauamtes Frankfurt/Oder (Bl. 96f., 154f.). Stellungnahme des Wirtschaftsverbandes Bildender Künstler Berlin zu den Wettbewerbsbedingungen, Mai, Okt. 1926 (Bl. 93f., 105f., 142f., 152f.). Wettbewerbsbestimmungen, teilweise als Entwurf (Preisrichter Max Liebermann, Arthur Kampf, Karl Hofer, Max Kutschmann, Franz Seeck; Hiecke, Kickton, staatliche Hochbauverwaltung), Juni 1926 (Bl. 126-133, 144-151), mit Pressenotiz. Mitwirkung bei der Vorauswahl der Kandidaten durch die Akademien in Düsseldorf, Kassel, Breslau und Königsberg sowie durch Regierungsbaumeister Schäfer (Bl. 53f., 100, 111f., 115, 121f.). Übernahme des Preisrichteramtes durch Hofer, Kutschmann, Seeck, Kampf sowie Anfrage Hofers nach der Zusammensetzung der Jury, Aug. 1926 (Bl. 114, 116-120). Durch die Akademien in Berlin, Düsseldorf, Kassel, Breslau, Königsberg und von Frankfurt vorgeschlagene Künstler: Albert Birkle, Moritz Melzer, Max Pechstein, Ernst Pfannschmidt, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Wolf Roehricht, Karl Alexander Brendel, Klaus Richter und Otto Ewel, Königsberg, Ernst Rimmeck, Jakunowken, die Professoren Witte, Dülberg und Kay H. Nebel, Carl Mense und Otto Mueller sowie Ludwig Peter Kowalsky, Hans Kohlschein und Heinrich Nauen sowie Fritz Burmann und Wilhelm Schmurr mit Aufforderungsschreiben; freie Kandidaten: Will Behrens, Albert Bothe, Brasch, Wilhelm A. Wrage, Ch. Crodel, Halle/S., Wilhelm Heckrott, Erich Kistenmacher, Johannes Osten, Wolfgang Pagenstecher und Heinrich Rüter, Alfred Schneider. Sitzung des Preisrichterkollegiums, 19. Febr. 1927, mit Einladung (Bl. 54-64, 79f.): Preise an Kowalski, Schmidt-Rottluff, Nauen, Burmann und Kistenmacher, mit Benachrichtigungsschreiben, Pressenotiz (Bl. 27, 30, 71). Bewerbungsschreiben der freien Einsender, mit Erläuterungen zu den Entwürfen durch Heinrich Nauen, Fritz Burmann, Ludwig Peter Kowalski, Heinrich Rüter, Klaus Richter, Erich Kistenmacher, Jan./Febr. 1927, sowie Benachrichtigungsschreiben (Bl. 20-25, 33-51, 72-77). Ausstellung der Entwürfe in der Akademie, in der Frankfurter Marienkirche sowie in der Königsberger Kunstakademie, März 1927 (Bl. 15-19, 28f.). Übernahme der Bauleitung in Frankfurt durch Regierungsbaumeister Berger-Schäfer, Mai 1926 (Bl. 134). Zeitungsausschnitte über den Wettbewerb, März 1927 (Bl. 2-10, 13). Enth. u.a.: Aufnahme der Marienkirche zu Frankfurt a/O, Westseite, Pause, Okt. 1925 (Bl. 1).
161 Bl. Microfilm/-fiche: 1245
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 17 - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.