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Testament der Gräfin Ottilie, Gemahlin des Grafen Friedrich Eberhard zu Löwenstein, geb. Gräfin von der Lippe.
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 5. 1650 - 1699
1668 Juni 20
12 Blatt
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Löwenstein
Zeugen: Engelbert Göler, gräflicher Rat; Johann Joachim Müllberger von Regensburg, Pfarrer der Grafschaft Löwenstein; Johann Nicolaus Trüdrauf, gräflicher Amtsvogt zu Löwenstein; Johann Gottfried Keller, Diaconus zu Löwenstein; Ludwig Heinrich Dahm, Keller und Forstamtsverweser zu Löwenstein; Johann Jacob Preiner, Stadtschreiber zu Löwenstein; Hans Betz, Schultheiss zu Löwenstein; Gabriel Klöpfer, Bürgermeister in Löwenstein
Siegler: Hans Albrecht Lackhorn, Bürgermeister in Löwenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel von Gräfin Ottilie von der Lippe und der Zeugen, Siegel von Johann Ernst, Rats- und Gerichtsprokurators zu Heilbronn, kaiserlicher Notar, und seiner Zeugen Gabriel Klöpfer und Hans Albrecht Lackhorn, beide Bürgermeister in Löwenstein
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften von Gräfin Ottilie von der Lippe und der Zeugen, Unterschrift von Johann Ernst, Rats- und Gerichtsprokura
Besonderheiten: Am Schluß noch eine Beurkundung des vorgenannten Notars vom 14. August 1682 über die Eröffnung des Testaments in Gegenwart der Zeugen Hans Jacob Nisi, Bürgermeister, und Hans Georg Schuep, Kellereiküfer, ebenfalls zu Löwenstein.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.