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Der öffentliche Notar Johann Minner von Ditzenbach ("Titzembach") [heute Bad Ditzenbach/Lkr. Göppingen] vidimiert auf Bitte des Heinrich Winckel von Ulm eine Urkunde vom 15. Oktober 1418 [vgl. A Urk. lfd. Nr. 1667]
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Der öffentliche Notar Johann Minner von Ditzenbach ("Titzembach") [heute Bad Ditzenbach/Lkr. Göppingen] vidimiert auf Bitte des Heinrich Winckel von Ulm eine Urkunde vom 15. Oktober 1418 [vgl. A Urk. lfd. Nr. 1667]
Aussteller: Johann Minner von Ditzenbach, öffentlicher Notar
Siegler: Der Notar mit seinem Signet
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Die Priester und Kapläne zu Ulm Konrad Schwarzbeck und Georg von "Erentzhain" [Unbestimmt]
Kanzleivermerke: Lad G No. 62 (17. Jh.)
(StadtA Ulm, A [7131], fol. 317v-318r)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Gezeichnetes Signet des Notars; gut erhalten
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: 1445, ... an dem anndern tag des bra/v/chmonats, den man im latin iunium nennet, ... in sanct Jacobs capelle am marckt ze Vlme gelegen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.