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Bernhard von Weimar
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Weimarische Zeitung, Nr. 2, 04.01.1855, S. 7: „Es ist ein guter und voller Treffer, mit welchem unsre Bühne ihre Thätigkeit im neuen Jahre begonnen hat. Mag man die günstige Stimmung, welche sich vom Anfang an im Publicum für das neue Stück kund gab, noch so sehr auf Rechnung des vaterländischen Stoffes und des Reizes der Anonymität des Verfassers setzen, man wird eingestehen müssen, daß sie sich zu steigern und zu erwärmen am Stücke selbst die beste Veranlassung fand und daß der Hervorruf, welcher dem Dichter am Schlusse zu Theil ward, eine durch das Verdienst seines Werkes, abgesehen von allen localen oder persönlichen Beziehungen, wohlmotivirte Auszeichnung war. […] Gespielt wurde von allen Betheiligten offenbar mit großer Liebe. Hr. Grans hob den Liebhaber und Helden vor dem Staatsmanne hervor; wir zweifeln, ob dieß der Intention des Dichters vollständig entspricht. Am wenigsten können wir uns mit der Auffassung des Richelieu durch Herrn Marr einverstanden erklären; es fehlte ihm die Majestät des Kirchenfürsten allzusehr.“