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Aufrichtung eines Bündnisses zwischen den Adelsgeschlechtern im Stift Fulda und den Städten Fulda, Hammelburg und Vacha
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Stadt Fulda (ehemals: Urkunden R VIII)
1380 November 19
Ausfertigung, Pergament, 25 an Pergamentstreifen anhängende Siegel (Siegel Nr. 1, 2, 21 und 25 gänzlich ab und verloren; Siegel Nr. 3-13 und 24 nur noch Pergamentstreifen vorhanden; Siegel Nr. 14-20, 22 und 23 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin nach Cristis geburte driczenhundert iar in dem achczigistin iare an sent Elisabethin tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die adligen Geschlechter des Stifts Fulda und die Städte Fulda, Hammelburg [Lkr. Bad Kissingen] und Vacha [Wartburgkreis] richten ein mehrere Artikel umfassendes Bündnis auf und garantieren einander gegenseitigen Schutz, Hilfe und Unterstützung. Siegelankündigungen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 1: [Eberhard von Buchenau]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 2: [?]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 3: [[?] von Buchenau]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 4: [Eisenbach Rorich] [Roderich von Eisenbach]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 5: [Gerhus Eyse]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 6: [Der alde Wetzil von Steyne] [Wetzel von Stein d. A.]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 7: [Lange Wetzil]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 8: [Conrad von Rumerod] [Konrad von Romrod]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 9: [Ebirhard von Buchenowe] [Eberhard von Buchenau]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 10: [Symon von Homberg] [Simon von Homberg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 11: [Cyriac von Gorcze] [Cyriacus von Görtz]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 12: [Lucze von Rumerod] [Ludwig von Romrod]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 13: [Fulde] [Stadt Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 14: Hamelnburg [Stadt Hammelburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 15: Kloster Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 16: Gyse von Bienbach [Giso von Bimbach]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 17: Wilhelm von Huselstain [Wilhelm von Haselstein]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 18: Heinrich de [?] [Heinrich von ?]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 19: Fricz von Bienbach [Friedrich von Bimbach]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 20: Egkart von Bienbach und [?] [Eckhard von Bimbach und ?]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 21: [?]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 22: Egkart von ? [Eckhard von ?]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 23: [?] von Buchenowe ritter [Ritter [?] von Buchenau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 24: [Otte von Buchenowe] [Otto von Buchenau]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Nr. 25: [?]
Die Plica wurde mit der Urkunde vernäht.
Die Pergamentstreifen für die Siegel und z.T. auch die Plica wurden beschriftet, sodass sich die meisten Siegler identifizieren lassen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.