Die Stadt Ulm schlichtet einen Streit zwischen ihren Schutzverwandten, der Äbtissin Anna Storr zu Ostrach und den Konvent zu Söflingen, einerseits, und den Pflegern und Hofmeister des Almosenspitals zu Ulm, andererseits sowie Anton Ehinger von Balzheim, Bürger zu Ulm, drittenteils nachdem die Donau vom Söflinger Gut im Striebelhof von Anton Ehingers Äckern und Wiesen beim oberen und niederen Steinheulein Stücke weggerissen und auf den Grund des Spitals geführt hat, nach Augenschein durch die Ulmer Stadtfreunde Matthäus Öhr, Samuel Moll und Wilhelm (Wilhalm) Schnöd, den Ratsadvokaten Hans Georg Frueßen und den Werkmeister Georg Jäger.