Peter auf der Bastau (op der Bastouen) und Heinrich (Hinrick) auf der Hoburg (op der Hoborch), Bürger zu Attendorn (Attendarn) sowie Anna, Witwe des + Johann von Schnellenberg (Snellen-) zu Schönholthausen (Schonholthusen), als Vormünder bzw. Mutter Johanns von Schnellenberg verkaufen an Antonius (Thoniesse), Sohn des Johann Rammes (Johan Rhamme in Schönholthausen 1565 erwähnt (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 230)) zu Schönholthausen, für ein Kapitel von 30 Joachimstalern (Jochemeß daler) eine Rente, für die jeweils am 25. Januar (conversionis Pauli) sieben Scheffel Gerste Schönholthauser Maß aus dem Land jenseits der Brücke (bruken) hinter Dietrich (Diderick) Küsters (Costers) Garten gelegen. Die Vormünder begleichen mit den 30 Talern ihre rückständige Rente bei Dietrich (Diderick) Kettler (Ketteler), Droste zu Hovestadt (Houestadt), leisten Verzicht, sichern Währschaft zu und unterpfänden alle Güter des minderjährigen Kindes. Der Käufer räumt ein Rückkaufrecht 14 Tage vor und 14 Tage nach dem 25. Januar ein. Siegelankündigung: Degenhart Kremer, Gograf (Gogreve) und Richter zu Attendorn (Attendaren). Zeugen: Hans zu Habbeke (Hanß ibidem in Habbecke 1565 erwähnt (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 231)), Hans vor dem Kirchhof (Kerckhoeve)(Hanß bei der Kerckenn in Schönholthausen 1565 erwähnt (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 230)). (op dag conversionis Pauli).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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