Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Königlichen Rat Graf Carl Piper und der Gräfin Christina Piper
in Stockholm
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Enthält: - Schreiben Gyllenstiernas an Graf Piper vom 10. Februar 1701 bis 3. März 1707 (schwed., Entwürfe), u.a. zu folgenden Inhalten: zum schlechten Zustand der bremisch-verdischen Zivilbedienten und zu deren halbierten Lohn für 1700 (1701); zu Forderungen der schwedischen Krone an Oberstleutnant Rudolf von Bünau und Gesuch um Schuldenerlass (1701, mit beigefügtem Gesuch Bünaus/1705); zur Berücksichtigung Gyllenstiernas bei möglicher Bereitstellung schwedischer Truppen für die Generalstaaten (1701); zu diversen Beförderungsempfehlungen für schwedische Offiziere und Beamte; zu den aufrührerischen Aktionen des Hinrich Lemmermann und Hermann Schönfeld in den Ämtern Rotenburg und Ottersberg sowie des Johann Christian von Minden und deren Hinwendung an den Stockholmer Hof (1702/1704); zur Finanzierung der Werbungen in den deutschen Provinzen, u.a. mit in Holland erhandelten Mitteln, und zu weiteren Militärangelegenheiten (1702-1704); zur Besetzung von vakanten Pastoraten in Bremen-Verden (1703); zu Forderungen Gyllenstiernas und seiner Miterben an die Stadt Danzig (1703/04); zur Beschlagnahme eines mit ungestempelten Kupferpfennigen beladenen Hamburger Schiffes auf dem Weg nach Archangelsk (1703); zur Werbung des Kreiskontingents in den deutschen Provinzen (1703); zu Gesuchen des Generalsuperintendenten Dr. Johannes Dieckmann und des Konsistorialrats und Pastors Dr. Samuel Baldovius um Befreiung von der Einziehung des 10. Pfennigs von ihren Löhnen (1704); zur Beförderung des Kriegskämmerers Hans Hinrich Grünhagen, des Kommissars Liebert Wolters in Hamburg und des Etatsrats Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen (1704); zur Unterstützung der Prinzessin Charlotte Sophie von Kurland, Äbtissin von Herford, gegen Preussen (1704/05); zur Auslieferung von brandenburgischen Deserteuren (1705); zur Streitsache zwischen dem Bremer Superintendenten Dr. Gerhard Meyer und dem dortigen Pastor Mag. Ulrich Mente und Versetzung des Superintendenten (1705); zur Edition des Werkes des ehemaligen Vizepräsidenten am Wismarer Tribunal, David Mevius, durch seine Erben und deren Finanzierung (1706); zur Vermeidung weiterer Werbungen in Bremen-Verden wegen des schlechten Landeszustands (1706); zur Wahl von Schulkollegen in Verden (1706) - Korrespondenz Gyllenstiernas mit der Gräfin Christina Piper vom 6. August bis 23. November 1704 (schwed.) wegen Beschaffung eines guten Beschälers (Hengstes) in Bremen-Verden für ihre Stuterei auf Schloss Sturefors in Östergötland auch: Neujahrsschreiben des Grafen Carl Piper an Gyllenstierna vom 1. Januar 1707
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:117765430:Baldovius, Samuel
Index-Gruppe: frei: GND:140947116:Charlotta Sophia, Herzogin von Kurland
Index-Gruppe: frei: GND:116098961:Dieckmann, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:117551945:Meyer, Gerhard
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Piper, Carl Graf, Königlicher Rat Piper, Christina Gräfin, geb. Törnflycht Bünau, Rudolf von, Oberstleutnant Lemmermann, Hinrich, Aufrührer, Ottersberg/Rotenburg Schönfeld, Hermann, Aufrührer, Ottersberg/Rotenburg Minden, Johann Christian von, Aufrührer Gyllenstierna, Familie, Schuldforderungen Dieckmann, Johannes, Dr., Generalsuperintendent Baldovius, Samuel, Dr., Pastor, Konsistorialrat Grünhagen, Hans Hinrich, Kriegskämmerer Wolters, Liebert, Kommissar, Hamburg Weissenfels, Christoph Heinrich von, Etatsrat, Bremen Charlotte Sophie, Prinzessin von Kurland, Äbtissin von Herford Meyer, Gerhard, Dr., Superintendent, Bremen Mente, Ulrich, Mag., Pastor, Bremen Mevius, David, Vizepräsident, Tribunal, Wismar
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.