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Seelgerätstiftung eines Hauses in Fulda für die Pfarrkirche in Fulda durch Johann Nebelung, Vikar am St. Nikolausaltar der Pfarrkirche
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Kirchen >> Pfarrkirche St. Blasii zu Fulda
1455 Februar 14
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel (restauriert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini M° CCCC° quinquagesimoquinto Valentini martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Nebelung, Vikar und Altarist am St. Nikolausaltar in der Pfarrkirche von Fulda, überträgt für sein Seelgerät sein Haus samt Hofreite hinter dem Franziskanerkloster [Frauenberg] (hinder dene barfussen) beim Fulderhof, das früher Johann Wicht gehörte, sowie die zugehörigen drei Gulden jährlichen Zinses an die Pfarrkirche. Das Seelgerät soll nach seinem Tod an den genannten Tagen in genau bestimmter Form für den Vortrag des Segensgebets (salve) durch den dazu bestimmten Geistlichen eingesetzt werden. Es folgen weitere Bestimmungen. Johann Nebelung bittet Junker Heinrich Ledenter, Schultheiß von Fulda, um sein Siegel. Ankündigung des Siegels Heinrich Ledenthers.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Heinrich Ledenter, Schultheiß von Fulda
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.