Nach den Kriegszügen des Grafen Volhard von Mansfeld und seiner französischen Hilfsvölker vergleichen sich die Herzöge Heinrich der Jüngere und Philipp Magnus von Braunschweig-Lüneburg mit den beteiligten Bischof Rembert von Paderborn, Domdechant Hugo Budde (Butt), Senior Johann von Hoerde, Domsänger Heinrich von Meschede, Domherr Volpert von Brenken und Domkapitel zu Paderborn sowie Johann Kanne, Wedekind von Falkenberg, Wilhelm Krevet, Curd von Oeynhausen, Friedrich Westphalen uund Jost von Brenken, auch Ludolf Snarman (Schnarmann), Bürgermeister zu Paderborn, und Hermann Listinck, Bürgermeister zu Warburg, für die Landschaft des Stift Paderborn dahin, daß die Herzöge 25000 Joachimstaler zahlbar in zwei Terminen in Holzminden erhalten. Ferner wird Herzog Julius von Braunschweig zum Koadjutor in Paderborn erwählt und seine Bestätigung in Rom soll von Paderborner Seite erwirkt werden. Die im schmalkaldischen Aufruhr von Paderborner Untertanen entwendeten Güter sollen zurückerstattet werden. Die Herzöge werden im Streit zwischen dem Bischof und Johann von der Asseburg vermitteln, außerdem sollen der Bischof und das Domkapitel Johann von Büren, dessen Frau und deren Schwester helfen wegen der Forderungen der Stapelschen. Außer Christoph von Falkenberg werden alle Parteigänger in diesen Vergleichvertrag einbezogen. SA der Parteien auch Herzog Julius von Braunschweigs. Datum: am Freytag nach Jubilate

Show full title
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Data provider's object view
Loading...