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Befehle des Gouvernements Thorn
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 134/135 Nr. 208
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 134/135 Badische Freiwilligen- und Reichswehrformationen
Badische Freiwilligen- und Reichswehrformationen >> Einsatz im Baltikum >> Führungsebene der Freikorps >> Gouvernements-Befehle und Befehle der 2. Brigade (Deutsche Legion)
Januar 1919-November 1919
Enthält v. a.: Allgemeine Bestimmungen; Strafordnung; Garnisonswachdienst; Freiwilligen-Verbände der Festung Thorn; Unterbringung der Truppen; Erklärung über den Belagerungszustand der Festung Thorn; hektographische Aufzeichnung "Bestimmungen über Einreiseerlaubnis in das von den Franzosen besetzte Gebiet des Brückenkopfes Mainz und dessen westliche Verlängerung"; Befehl über die Sperrung und Zerstörung von Eisenbahnlinien; Gliederung der Infanterie-Verbände des Gouvernementbereiches; Bericht über Erfahrungen aus den Kämpfen mit den Polen; Feindlagebeurteilungen; Bericht des Unteroffiziers Henke über seine Erlebnisse in polnischer Gefangenschaft; Truppeninformationen des Freikorps Diebitsch
Freiwillingen-Infanterie-Bataillon Baden Nr. 51
3 cm
Archivale
Hauptmann i. G. Walter Model (1891 - 1945), im Zweiten Weltkrieg zuletzt Feldmarschall und Oberbefehlshaber Heeresgruppe B (1944/45)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.