Erzherzog Ferdinand [II.] von Österreich (voller Titel) beurkundet für sich selbst und seine Erben und Nachkommen als regierende Landesfürsten der ober- und vorderösterreichischen Lande, dass er seinen Räten, den Gebrüdern Albrecht Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen und Horn, Hauptmann zu Konstanz, und Sebastian Schenk von Stauffenberg zu Bach, Landvogt der Markgrafschaft Burgau, die ihm seit vielen Jahren treu gedient haben, ein Gnadengeld von 8000 fl rh bewilligt. Für das Gnadengeld sollen das nächste fallende Lehen, die Konfiskationen von Schmuggelware, erblose Güter oder andere Fälligkeiten verwendet werden, die sich in den ober- und vorderösterreichischen Landen und Gebieten zutragen, dem Aussteller, seinen Erben und Nachkommen heimfallen, von den Schenken von Stauffenberg angezeigt werden und vorher nicht ausdrücklich an jemand anderen vergeben wurden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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