König Otto IV. macht bekannt, daß seine Vorgänger Friedrich und Heinrich jährlich 25 Mark von dem Kloster Werden eingefordert haben, was nicht gerecht war, wie er von den Fürsten erfahren hat. Abt Heribert von Werden hat gemeinsam mit Erzbischof Adolf von Köln auf die mangelnde Berechtigung dieser Forderung hingewiesen. Der König befreit darauf das Kloster für alle Zeiten von dieser Abgabe und stellt dem Abt, der sich um ihn verdient gemacht hat, die Münze zu Werden und Lüdinghausen zurück.-Es siegelt der Aussteller. - Zeugen waren Erzbischof Adolf von Köln, Bischof Konrad von Straßburg, Bischof Thidmar von Minden, Bischof Dietrich von Utrecht, Abt Widekind von Corvey, Dompropst Ludwig von Köln, Domdekan Udo, Propst Bruno v. Bonn, Propst Dietrich von Kaiserswerth, Herzog Heinrich von Limburg, Graf Wilh. von Jülich, dessen Bruder Gerhard, Graf Simon von Tecklenburg, Graf Heinrich von Sayn, Graf Gerhard von Ahr, Graf Albert von Everstein, Graf Arnold von Altena, Graf Heinrich von Kessel, Heinrich von Kuyk, Heinrich von Volmarstein und dessen Bruder Gerhard, Vogt Hermann von Köln und andere ehrenwerte Leute. - Acta sunt hec ... Signumzeile. - Gegeben durch den Protonotar des königlichen Hofes Morand in Vertretung des Mainzer Erzbischofs Konrad.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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