Der Richter des Hofs zu Straßburg bekundet, dass vor ihm Johann genannt Keiser, Gastwirt zum "Hirczhorn", Straßburger Bürger, und dessen Ehefrau Katharina (Dinlina) genannt Brotbechin von Börsch (Berse) für sich und namens der Brüder Hugo und Peter genannt Wurm, Söhne Katharinas aus früherer Ehe mit dem verstorbenen Peter genannt Wurm von Mutzig (Mucziche), die Hälfte der im Folgenden aufgeführten, in ihrem Besitz befindlichen Güter und Einkünfte verkauft und übergeben haben. Außerdem haben sie Johann Keiser auf Geheiß und mit Einwilligung des Henselin genannt Karricher und seiner Ehefrau Ennelina genannt Keyserin von Andlau (Andela) die in deren Besitz befindliche andere Hälfte derselben Güter und Einkünfte - die Einwilligung der Eheleute, eine von dem Ritter Heinrich von Andlau genannt Tarte besiegelte Papierurkunde (carta bappirea), wurde dem Aussteller vorgelegt - an Johann genannt Barpfennig, Straßburger Bürger, der vor dem Aussteller erschienen ist, verkauft und übergeben. Der Verkauf erfolgte um 13 Pfund Straßburger Pfennig, die die Verkäufer vom Käufer vollständig erhalten haben. Die Verkäufer haben das Besitzrecht auf die Güter und Einkünfte vor dem Aussteller unter Darreichung eines Halms an den Käufer übergeben. Die verkauften Güter und Einkünfte sind: im Bann des Dorfs Dangolsheim (Danckraczheim) 5 Viertelacker Weingarten (quinque vierdegezal vinifera), die Eigentum sein sollen, an dem Herwege neben den Gütern des Klosters Königsbrück (Kúngesbrúcken); im Bann des Dorfs Marlenheim (Marley) 1 Doppelacker Weingarten an dem Hirsingen, neben Johann genannt Guotman, wovon ein jährlicher Zins von 2 Eimern Wein (duarum amarum vini) gegeben wird; ½ Doppelacker Weingarten an dem "graben, neben der Horgesserin"; eine Wiese, gelegen in dem Brúgel, genannt der Múlich Matte; ein Zins von 5 Schilling Straßburger Pfennig, die Henselin genannt Súnner von Bergbieten (Bergbuetenheim) jährlich dem Johann genannt Dúringer stulto in Dangolsheim bezahlen soll von einem als Weingarten eingeschätzten Stück an 1 ½ Acker Weingarten, gelegen im Bann des Dorfs Bergbieten, "in Slehe Schühe" neben Volczo genannt Gerung auf der einen und neben Henselin, Sohn des Schmieds Fritscho, auf der anderen Seite; im Bann des Dorfs Marlenheim ein weiterer ½ Acker Wiesenland "nebent dem dorfgraben ein site und ander site nebent der Fronematten"; 2 Acker abzüglich eines Viertelackers Wiesenland in dem "bruel" neben Hanso genannt Karle; 1 Doppelacker Weingarten an dem Hirschinge, neben den Erben des verstorbenen Johann genannt Sesenheim von Straßburg, von dem jährlich ½ Eimer Wein an die Frühmesse zu Marlenheim geliefert werden soll; ½ Doppelacker Weingarten in der Luhs neben dem sogenannten "Wisselon" auf beiden Seiten; im selben Bann ½ Doppelacker Weingarten zu Erweißhoven neben der sogenannten von Uotenheim und von Wangen auf der einen und neben den Gütern des Klosters St. Johann zu Bassel (Passel) auf der anderen Seite; ein weiterer ½ Acker, ist ein "egerde und stont boume daruf, uf der Sulcze", neben dem Ritter Rudolf von Hohenstein auf der einen und neben Heilika von Rosheim (Roßheim) aus Straßburg auf der anderen Seite.